Archiv für Februar 2011

Anarchie, hohler wie nie!

„Ich find das aber trotzdem doof!“

Mit genau dieser aussagelosen Aussage trifft die Dummheit der (Weimarer) Linken genau den antiwissenschaftlichen Punkt, den sie doch schon lange in der Mitte ihres Emanzipationsgeschwafels gefunden hat. Kaum entzieht der Vertreter der Vernunft, also Ich, dem idealistischen Gesocks jegliches Argument, als das es mich nicht schon selbst abstoßen würde der Reaktion überhaupt noch Antwort zu geben, statt auf die Wiederauferstehung der Roten Armee zu warten um den Anarchistischen und/oder Antideutschen Wert- und Staatskritikcanaillen restlos den Gar aus zu machen, beweist der Pöbel mal wieder seiner selbst, das bessere Argumente doch noch lange nicht enthurensohnifizieren. Wenn es dem so wäre säße ich wohl schon zu lange genüsslich im Liegestuhl auf der Veranda ohne beim Anblick der (Anti-)Deutschen Gesichts- und Schädelruinen nicht jeden Augenblick aufs Klo rennen zu müssen, in der Hoffnung, das der letzte Scheiß endlich raus sei. Die Kritische Theorie hat wieder mal versagt und steht der Vernunft wohl wieder mal nur im Wege.

Nichts weiteres als die Wissenschaft könnte wohl gewinnen gegen die bürgerliche und antibürgerliche Unvernunft. Als hätte der historische und der dialektische Materialismus nicht schon immer bewiesen, das KLASSENKAMPF, in einer Ökonomie von KLASSEN, als Ausdruck der entgegengesetzten Interessen der herrschenden, Privateigentum an Produktionsmitteln besitzenden Klasse, also der Bourgeoisie, und derer die nichts anderes besitzen als ihre Arbeitskraft und damit sich in die Klauen der kapitalistischen Herrschaft begebenden Klasse, dem Proletariat, den notwendigen, praktischen Schluss darstellt, und das genau die Produktion den Menschen vom Tier unterscheidet, fangen die Unwissenden und Verfechter der Antiwahrheit mal wieder damit an, das die Herrschaft die Wurzel allen Übels sei. Von verkifften, ungewaschenen Langlotenleichen aus den 68ern hatte die Welt schon genug, es bedarf wohl wieder mal eine harte Hand, die dem idealistischen und reaktionären Dreck Einhalt gebietet. Wenn es nur um die Herrschaft geht, setzt euch doch gleich für die Demokratie und den Wirtschaftsliberalismus ein, mehr Freiheiten könnte man doch im Kapitalismus gar nicht haben. Die Anarchokapitalisten haben es vor gemacht.

Bevor der antimarxistische Schmutz als verbaler Obstschäler noch mehr potenziellen Kommunisten, also Vertretern der marxistischen Wissenschaft und stalinschen Vernunft, das Resthirn auskratzt, als hätten sie mit ihrem Leben nicht schon genug Probleme, schlage ich hiermit vor, statt dreckige Autonome Zentren zu erkämpfen oder zu verteidigen, lieber das eine oder andere Stück Land in der Sahara oder in Sibirien für ein Autonomes Internierungslager, in der Hand der Vernünftigen, wo endlich vielleicht, zynisch aber wahr, die „Endlösung der Idealistenfrage“ endlich eintreten kann, für das Proletariat einzufordern. Gebrauchswert orientierte Zwangsarbeit als Mittel, den Ausbeuterbefürwortern, also Israel- und Amerikaflaggen schwingende Kackbratzen, endlich einzuhämmern, das der Kommunismus kein Spiel ist und niemals werden wird, dass Disziplin für die Selbstorganisation, das heißt keine Anarchie, das Recht desjenigen mit dem meisten Sternburg statt Hirn, das Oberste Gebot der Befreiung ist. Konstruktiv statt Destruktiv zu Arbeiten, und vor allen Dingen sinnvoll statt sinnlos.

Und so beende ich diese kurze Wutschrift mit einem Zitat Marx´, was den Antideutschen Idealisten möglicherweise endlich mal offenlegen sollte, das sie keine Marxisten sind.
So bildet ihr doch nur die Verlängerung der alten, deutschen revolutionären Vergangenheit. Reaktionsbasiert werdet ihr mit der theoretischen Revolution niemals die wertorientierte Ökonomie aufheben.

„Selbst historisch hat die Emanzipation eine specifisch praktische Bedeutung für Deutschland. Deutschlands revolutionäre Vergangenheit ist nämlich theoretisch, es ist die Reformation. Wie damals der Mönch, so ist es jetzt der Philosoph in dessen Hirn die Revolution beginnt.“
(Marx/Kritik an der Hegelschen Rechtsphilosophie)

Der Rote Feuerwehrmann

Dem Genossen Erich Weinert zu Ehren werde ich gleich zum Anfang hier dieses wunderbarste Gedicht von 1925 in das Gedächtnis rufen.

Der Rote Feuerwehrmann

Hallo, hier geht es drauf und dran!
Wo brennt s im Land? Wo wackelt die Wand?
Ich bin der rote Feuerwehrmann!
Wir halten stand, den Hydrant in der Hand!
Wo ist Alarm? Immer umgeschnallt!
Wem ist zu warm? Dem geb` ich kalt!
Wo die vaterländische Flamme blakt,
wo die Schupo auf die Proleten drescht,
da wird rangehakt,
da wird gelöscht!
Wo es quiemt in der deutschen Kaffeemütze
Vor lauter Kriegsbegeisterungshitze,
immer ran an die Spritze!
Wo sich die Stahlhelmkadetten besaufen
für Kirche und Kapital,
da nehmen wir sie untern kalten Strahl!
Da lernen sie laufen!
Achtung, wer hier mit dem Feuer spielt,
der wird abgekühlt!
Die Fratzen mit den Etappenmonokeln,
die sollen uns nicht die Bude verkokeln!

Straße frei, wir rücken an!
Platz für den roten Feuerwehrmann!

Bei Tag und Nacht geht `s feste ran!
Mit Herz und Hand! Da wackelt die Wand!
So lebt der rote Feuerwehrmann,
mal durchgebrannt und mal abgebrannt!
Wer unsere Fahne in Brand gesteckt,
dem schlagen wir die Fassade ein!
Wir sind Soldaten ohne Respekt
und wollen es sein!
Wir pfeifen auf jede Ordnungsstütze!
Und qualmt der Spießer aus jeder Ritze,
immer ran mit der Spritze!
Der Ministerbonze mit Ordensschmuck,
der kriegt eins auf den Zünder!
Ein Strahl mit drei Atmosphären Druck,
immer runter mit dem Zylinder!
Mit Gott für König und Vaterland!
Jawohl, mit dem Beil in der Hand!
Nur keinen blinden Alarm gezogen,
sonst werden die Fensterscheiben verbogen!

Straße frei! Wer hat, der kann!
Platz für den roten Feuerwehrmann!

Mal geht es los. Mal fängt es an!
Dann kommt der Krach! Da wackelt das Dach!
Hallo der rote Feuerwehrmann!
Den ersten Schlag, immer feste nach!
Paläste stürzen, die Straße brennt!
Es qualmt und stinkt im Parlarment!
Wie stehen die Kurse? Die Börse brennt!
Letzte Notierung! Die Welt ist kaputt!
Bis zum letzten Prozent
alles Dreck und Schutt!
Das Zuchthaus brennt! Es brennt die Kaserne!
Sprengkapseln ran! Hier krachen Konzerne!
Die Menschenschinder an die Laterne!
Wir schlagen die alte Welt in Stücke!
Und wenn die letzte Zwingburg fällt,
dann rauf auf die Trümmer, und ran mit der Picke!
Dann bauen wir uns eine neue Welt!

Straße frei! Wer fängt hier an?
Platz für den roten Feuerwehrmann!

Warum eigentlich noch so ein Blogger?

Es ist wohl eins der zu verachtenden Dinge, die ein Freund der Freiheit nur tun kann:
Ich spreche hier vom bloggen, genau!
Bei all den doch zu widerwärtigen Gestalten, Feinde der Wissenschaft, wie Lizaswelt, Ofenschlot und all die anderen Personen die später gerne in Sibirien weiter auf ihre Frankfurter Schule wichsen können, ist es doch eher eine Beleidigung meiner Selbst nun auch so einen Blog zu eröffnen.
Das Ziel ist hier weder ein „Dissblog“ á Lyziswelt aufzubauen, auch wenn vor dieser Person durchaus der Hut gezogen werden kann, chapeau, noch einen hohlen Adornisten-Blog zu basteln. Dies hier ist eher die Kampfschrift gegen die Linke an sich, konkret betreffend die Weimarer, nichts weiter zu tun als Tag für Tag ihr Gehirn auszuscheißen. Bevor ich den gleichen Fehler mache wie Genosse Lyzi, werde ich von vornherein sagen das es dem Anarchistengesocks und ähnliche Weichbirnen nicht gestattet ist noch einen weiteren Blog mit diesem antilogischen Plakativgelaber voll zu kotzen. Verbringt eure zeit lieber mit sinnvollen Dingen wie der Bau des Weißmeer-Ostsee-Kanals. Koksen-Kotzen-Commünismus oder Bier-Oi-Anarchie ist nicht mehr.
Idealistengesocks: Es wird ernst!




Stoppt die Vorratsdatenspeicherung! Jetzt klicken & handeln!Willst du auch bei der Aktion teilnehmen? Hier findest du alle relevanten Infos und Materialien: