Atomkraft und Klassenkampf

Genossinnen und Genossen, am 11. März 2011 erschütterte uns die Nachricht vom Erdbeben der Stärke 9.0 auf der Richterskala und dem anschließenden, verheerenden Tsunami, die mittlerweile nicht nur 20.000 Menschen in den Tod rissen, sondern auch die AKWs Fukushima 1 und 2 erheblich beschädigten. Nun droht in Japan eine Kernschmelze, die einen Teil Japans unbewohnbar machen würde und darüber hinaus Natur wie auch Menschen mit den strahlenden Stoffen wie Caesium und Uran schädigt. Schon jetzt werden einige Menschen der Vergiftung sterben. Verstrahlungen von Lebensmitteln und Trinkwasser wurde schon nachgewiesen. Spätestens nach der Atomkatastrophe in Tschernobyl, in dessen Gebiet die Ländereien bis heute noch verseucht sind, müsste ebenfalls die Gefahr der „friedlichen Nutzung“ von Atmokraft bekannt sein. Die Produktion steht fast still. Japan wird seine Interessen als Exportmacht nicht mehr ausführen können. Die wirtschaftliche Lage Japans manifestiert sich im Sturz des Nikkei. Die Schwächung der Unternehmen wird notwendiger Weise Massenentlassungen und die erheblichen Kosten des Staates Steuererhöhungen, Subventions- und Rentenkürzungen, etc. hervorrufen. Das heißt, dass die Folgen der Atomkrise auf dem größten Teil der Bevölkerung, der arbeitenden Masse, dem Proletariat, abgewälzt wird. Da wirft sich natürlich die Frage auf, wer und warum dazu bereit sei, die Bevölkerung einer derartigen Situation auszusetzen.

Die Globalisierung, also das Werk der imperialistischen Kräfte wirft seine Fänge immer weiter um sich. Das durch die europäische und amerikanische Bourgeoisie beherrschte wirtschaftliche Gebiet der „dritten Welt“, also Afrika, Amerika und Asien, erweitert sich kontinuierlich. Somit wächst auch der Konkurrenzdruck der Bourgeoisie untereinander erheblich. Es muss qualitativ besser, schneller und kostengünstiger produziert werden, sonst ist es nicht mehr möglich auf dem Weltmarkt ein lohnendes Angebot zu stellen. Um dies zu erfüllen ist keine Gefahr zu groß. Die Atomkraft stellt heute die effizienteste Energiegewinnung dar, natürlich von der Bourgeoisie genutzt und gefördert. Die Gefahr der rücksichtslosen Ausbeutung zu vernichten heißt somit sie ihrer Notwendigkeit zu entziehen. So lange der Kapitalismus noch existiert, wird die Zukunft keine Grüne. Die Unlogik der Kapitalverwertung mitsamt ihrer negativen Effekte wie Hungertod, Burn-out-Syndrom und SuperGAU muss restlos vernichtet werden, so dass die Natur und der Mensch weiter bestehe.

Genossinnen und Genossen, der Klassenkampf muss entfaltet werden, unsere Interessen erkämpft werden, auf für die 50 Helden, die ihr Leben im Kampf gegen die Katastrophe im AKW Fukushima für das Volk opfern. Nur der Sozialismus kann die Gebrauchswert- und Bedürftnisorientierte Produktion gewährleisten. Nur der Sozialismus kann jegliche Gefahr, die Produkte des Kapitalismus, bannen.

Genossinnen und Genossen, wir haben die Aufgabe unsere Zukunft selbst in die Hand zu nehmen.

Genossinnen und Genossen, es ist unsere Aufgabe den hungernden Brot und den Opfern von Katastrophen Solidarität und Schutz zu bieten.

Genossinnen und Genossen, es ist unsere Aufgabe radikal zu werden, die Sache an ihrer ursprünglichen Wurzel zu packen, sich also nicht nur an der Abschaltung der AKWs zufrieden zu geben sondern die Ursache, das Kapital, restlos zu vernichten.

Der Kampf für den Sozialismus ist der Kampf für Mensch und Natur, der Kampf für die Zukunft!
Organisiert euch, Genossen, nicht nur für uns, sondern auch für unsere Kinder und Kindeskinder, für Hammer & Sichel, für unseren Nächsten, sodass der Mensch noch tausende Jahre lebe!

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