Zu Ehren des großen Hermann Hesse.

Als ein in die Poesie verliebter Mensch habe ich natürlich einen großen Hang zur Verehrung Hesses. Zu ihm eine kleine poetische Anlehnung an den Steppenwolf, voran gestellt seien allerdings ein paar Worte seinerseits zum Kommunismus.

Blut im Fell

Von Licht zu Dunkel streift durch den Wald,
hungrig vermag er möglichst bald
die Zähne in ein Wild zu schlagen
würgt er jetzt schon Pflanzenreste
zu dem kargen,
Inhalt seines Magens.
Doch würde er es wagen
einen Bauers Jungen,
am Rande der Lichtung,
sicheres Fressen hinunter zu schlingen
würden sie ihn auf ewig Jagen.
Doch was würde es ihm bringen?
Er müsste Tag für Tag,
über die tote Erde des Waldes fliehen,
so als bald von wer weiß woher,
knallt ein Schuss aus dem Gewehr.
Reglos am Boden,
das Blut im Genick,
des Schützens Auge
wirklich geschickt.
Die Luft die ihn fehlt.
ein Gedanke ihn quält:
„Mir war schon seit einiger Zeit bewusst,
dass die Menschen Unbewusst,
schon lang war ich dem Tode nah,
unschludig und dennoch lieg ich zerbrochen dar!“

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