Über die Notwendigkeit einer neuen illegalen Plattform kommunistischer Inhalte.

    „Die in den ersten Band eingegangenen Werke sind in der Frühperiode der Tätigkeit des Autors (1901-1907) geschrieben worden, als die Herausarbeitung der Ideologie und der Politik des Leninismus noch nicht beendet war. Dies bezieht sich zum Teil auch auf den zweiten Band der Werke.
    Um diese Werke zu verstehen und richtig zu beurteilen, muss man sie als die Werke eines jungen Marxisten betrachten, der noch nicht zu einem fertigen Marxisten und Leninisten geworden war. Man begreift deshalb, dass sich in diesen Werken noch Spuren gewisser später veralteter Leitsätze der alten Marxisten finden, die von unserer Partei in der Folgezeit überwunden worden sind. Ich habe hier zwei Fragen im Auge: die Frage des Agrarprogramms und die Frage nach den Voraussetzungen des Sieges der sozialistischen Revolution.2

    J. Stalin „Vorwort des Verfassers zum ersten Band“, Stalinwerke 1

Es ist nicht zu fassen wie Stalin, trotz seiner theoretischen Fehler vor der vollständigen Entwicklung des Leninismus im Zeitraum der Oktoberrevolution, seine Aktualität nicht verlor. Eine Bescheidenheit zu seinen eigenen Schriften, die Hochachtung in Anbetracht der revolutionären Notwendigkeit verlangt. In Deutschland schufen sich in der historischen Entwicklung seit der DDR immer bessere Vorraussetzungen für eine Vernetzung des Proletariat. Durch die Globalisierung wanderten die Produktionsmittel von den Händen vieler Kapitalisten in die Fängen einer kleinen elitären Bourgeoisie. Arbeitslose und Proletariat besitzen die stärkste Kraft, quantitativ, an der Qualität des Proletariat mangelt es wohl doch, das Klassenbewusstsein scheint eher gekrängt. Durch die schnelle technische Entwicklung der letzten 20 Jahre wuchs gleichermaßen das Kommunikationspotential, dies findet seinen momentanen Gipfel in den Portalen Facebook und Twitter , wo nahezu über die ganze technisierte Welt Informationen ausgetauscht werden können. Für die Bourgeoisie und Staat stellt diese potentielle Massenvernetzung des Proletariats natürlich eine Gefahr da, organisiertes, klassenbewusstes Proletariat trägt die Möglichkeit der Stürzung der herrschenden Institution mit sich. Überwachung, Datenfilterung und Hausdurchsuchungen werden gegenüber verfassungsfeindlichen Agitatoren des Internets durchgeführt. Immer ein Erfolg für den Staat, damals wie heute,
denn wie Stalin schon schrieb:

    „Die Zirkeltätigkeit mit Hilfe von Büchern und Broschüren wird vor allem durch die Polizeiverhältnisse, dann aber auch durch innere Gründe unmöglich. Die Agitation lässt gleich bei den ersten Verhaftungen nach. Die Verbindung mit den Arbeitern und häufige Besuche bei ihnen werden unmöglich, während doch der Arbeiter viele brennende Tagesfragen erläutert haben will. Um ihn herum geht ein erbitterter Kampf vor sich, alle Kräfte der Regierung sind gegen ihn eingestellt, und er hat nicht die Möglichkeit, zur gegenwärtigen Situation kritisch Stellung zu nehmen, er ist nicht über das Wesen der Sache unterrichtet, und häufig genügt ein unbedeutender Misserfolg in irgendeiner benachbarten Fabrik, damit der revolutionär gesinnte Arbeiter abkühlt, den Glauben an die Zukunft verliert und der Leiter genötigt ist, ihn aufs neue in die Arbeit hineinzuziehen.“

Jeder Misserfolg einer revolutionären Agitation zieht also nicht nur einen Rhetoriker weniger mit sich, sondern auch eine Demotivation der kommunistischen Gruppierungen, da der Staat siegen würde. So verlangt es nach einem starken Zentralkomitee mit einer Führungsperson, zur Rehabilitation des revolutionären Bewusstseins, als Identifikationsobjekt zur Zeichensetzung der Stärke der Idee. Es wird für die Umwälzung der unmenschlichen Verhältnisse sowohl Anfang des 20. Jahrhunderts als auch Heute eine illegale Publikation, sowohl in der internationalen Vernetzung für Tagesfragen in der Welt durch das Internet, als auch lokale Netzwerke die das Klassenbewusstsein reaktivieren. Denn nur durch eine Aufklärung der Tagesfragen, deren Antwort natürlich nur eine sozialistische Lösung sein kann, kann sich die Masse, das Proletariat, vernetzen, und sich zum offenen Klassenkampf organisieren. Nur durch die Überzeugung, dass eine geplante Organisation vom Volke ausgehen muss, was den sofortigen und überaus konsequenten Vernichtungsverlauf gegen die herrschenden Klassen erfordern würde, kann durch die überzeugte Masse die staatliche Repression gegen die Kommunisten zurück gedrängt werden. Eine Publikation, die sich nicht mit linker/linksradikaler Groschenpolitik vereinbart sondern die Interessen der beherrschten Klassen restlos konsequent äußert und festigt.

    „Die Befreiung der Arbeiterklasse kann nur das Werk der Arbeiterklasse selbst sein… Proletarier aller Länder, vereinigt euch!“
    Marx, MdKP
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