Gedichtsunsinn

Zum Verfall der Lyrik gilt zusagen, das dazu immer mehrere gehören. So schuf der Zufall ein Gedicht.

Es war einmal eine Winternacht,
ein Blitz hat die Sterne entfacht,
wie hat der Wolf zur See geschrien,
was sei nur von der Welt geblieben.

Schutzlos durch die Dunkelheit,
schon seit Anbeginn der Zeit
wird es auf zur See gerufen,
wer muss den Tod der Welt verbuchen?

Tränen hat die See geweint
Verzweifelt nach dem „jetzt“ gegriffen
Der Wolf gestorben wie es scheint
Versucht, ins falsche Land zu Schiffen

Entblößung des faulen Wüterich
schien bloß als Füllung ihrerseits
und brennt das Gift so bitterlich
ist bald das Land unsterblich kalt.

Geflohen sind sie vor der Weite der Nacht
Verätzt die Haut durch Lügen
Das Gift hat sie hart und nackt gemacht
Was, wenn sie sich nie mehr vertrügen?

Dem Pfad entlang,
die Stimme erwacht,
hat sie den Wanderstock
zur Lanze gemacht.

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