Traumtanz

Dieser Träumer drüben auf der Lichtung,
wagt in voller Enthüllung,
im Schein des Mondes einen Heldentanz.
Hin und her bewegt er sich,
zaubert in das Ozon,
einen Fremdkörper umrissen von hellen Glanz.

Dieser Träumer auf den Häuserdach,
hat in voller Enthüllung,
das Temperament der Frische schon entfacht,
als glaube er,
dass dieses Streichholz die Welt entzündet.

Dieser Träumer in den tiefsten Tiefen des Atlantiks,
wollte in voller Enthüllung,
die höchsten Höhen bald erklimmen,
doch sollte, es war schon vorbestimmt,
der Erfolg durch seine Finger rinnen.

Doch dieser Träumer an diesem Ort,
hat sich heute voll Enthüllt,
sprach aus vollem Munde dieses Wort,
was die Lichtung mit Licht erfüllt,
das Häuserdach in Rot erstrahlt
und das tiefst Tief mit Luft bemalt.

Dieser Träumer in unsrer Stadt,
schon überall gewesen,
doch egal an welchem Ort,
wurde er des Bleibens satt.

Dieser Träumer keinen festen Raum,
wandert und wandert wenn auch gefesselt,
wenigstens im hellsten Traum.

Kritik an „Sozialismus und Freiheit“ Teil I

Da zu einer politischen Agitation die Aufdeckung der Unwahrheiten jener, die sich gegen den politischen Kampf des vereinten Proletariats erwehren, eine wissenschaftliche Kritik an den Aussagen dieser Reaktion gehört, setzt ich es mir zur Aufgabe, die Frage Bakunin neu aufzuwerfen. Bevor ich harsche Kritik an jenem Aufbau bekomme, nehme ich vorweg, dass dieses Heft in Abschnitte unterteilt ist, welche ich chronologisch Abarbeiten werde. So fällt es unglaublich schwer aus dem Gesamtkontext die Relationen darzustellen. Nachzulesen ist auf folgender Website, wo das komplette Werk veröffentlicht ist.

http://ur.dadaweb.de/Virtuelle%20Bibliothek/anarchistische
%20texte%20reloaded/at_01_Bakunin_Freiheit_und_Sozialismus.pdf

„Sozialismus und Freiheit“

Abschnitt 1: „Freiheit für alle“

    „Wir sind überzeugt, daß Freiheit ohne Sozialismus Privilegienwirtschaft und Ungerechtigkeit, und Sozialismus ohne Freiheit Sklaverei und Brutalität bedeutet.“

Es stimmt schon einmal überaus freudig, das Bakunin erkannte, das eine plötzliche Erlangung der persönlichen Freiheit (die restlose) nichts besonderes an den Umständen ändern würde, ausser die Verstärkung der Gewalt der Bourgeoisie. Ohne gesetzliche Regelungen, die, auch wenn selbst von der bürgerlichen Ideologie konstruiert, als nur in ihrem Sinne, die Rechte der Proletarier auf einen „vernünftigen“ Standard ihres Lebens führen, würde die Ausbeutung der proletarischen Arbeit sich bis ins Unermessliche steigern. Oder aber wir leben in der Nichtorganisation und lassen uns von pöbelnden Punks, die zwar kein Hirn haben aber dafür die dickeren Oberarme, zum Bier Holen verdammen.

Viel trauriger ist allerdings seine zweite Erkenntnis. Natürlich geht keine erfolgreiche Zerschlagung des Kapitals und die vernünftige Planung der Produktion nicht ohne die Einbuße der persönlichen Freiheit. Wie sollte man auch sonst auf einen konsequenten Nenner kommen, wenn jeder machen würde was er will. Die Aufspaltung der Linie durch die persönlichen Bedürftnisse bedeuten die Schwächung der revolutionären Kraft. Wie Bakunin darauf kommt, dass die Eindämmung der Reaktion, notwendigerweise mit Gewaltmaßnahmen, Brutalität bedeute, und die Arbeit für die Interessen der Arbeiter, notfalls durch Zwang errungen, Sklaverei, erscheint durchaus merkwürdig und fatal. Bezeichnend für die Kurzsichtigkeit anarchistischer Erkenntnisse.

Abschnitt 2: „Die Polemik zwischen Anarchisten und Marxisten über die Idee des Staates“

In diesem Abschnitt pflegt Bakunin der Behauptung, dass nicht nur die sozialistische Herrschaft der Kommunistischen Partei oder anderer Organisation in diesem Sinne, die Macht zur Veränderung nutzt zu ihrem eigenen Interesse, also dem Herrschaftserhalt und dessen Zuspitzung, in seinen Worten

    „(…) Keine Diktatur – selbstverständlich die ihre (die der Marxisten) – könne zur Entstehung eines Volkswillens führen (…)“,

sondern dass die Marxisten mit den bürgerlichen Verhältnissen Hand in Hand gehen werden:

    „(…) weist die entgegengesetzte Theorie des Staatskommunismus (!) und der wissenschaftlichen Autorität ihre Anhänger unter dem Vorwand taktischer politischer Notwendigkeiten auf den Weg endloser Kompromisse mit Regierungen und politischen Parteien und verstrick sie in Machenschaften mit diesen, d.h. Sie drängt sie auf den Weg unleugbarer Reaktion“.

Den Weg der Reaktion kann man wohl doch leugnen, wenn man daran denke das jegliche Politik im Sinne der bürgerlichen Ideologie durch Stalin konsequent zurückgedrängt wurde, also die Speerspitze vom Dreck gesäubert. Nun ist doch die Kommunistische Partei das Sprachrohr der jeniger, die bislang noch keine Stimme besaßen. Das Proletariat, das Maximal mit bürgerlich-sozialdemokratischer Groschenpolitik befriedigt wird, das Bauerntum, das sich Tag für Tag mit der Gewinnmaximierung der Großkapitalisten quälen muss. Die Partei ist eine Reihe von Intellektuellen, von Technokraten, die das ahnungslose Proletariat, die zwar von ihren Interessen wissen, sie aber nicht vollkommen äußern können, die die Masse mobilisiert, zum Kampf rüstet und die Theoretische und Praktische Vorgehensweise gibt, auf dem Weg der wenigsten Opfer und verheerendsten Schaden für die Bourgeoisie. Da sie die Interessen der Arbeiter, also die sozialistischen Vertritt, die auf keinen Fall mit den bürgerlichen Interessen vereinbar sind, also die komplette Gegensätzlichkeit, kann diese Speerspitze auch nicht Hand in Hand mit der Reaktion gehen. Das Bakunin der Speerspitze als die Reaktion unterstellt, ist vollkommen sinnentleert.

    „Nach der Theorie jedoch soll das Volk den Staat nicht zerstören, sondern stärken und ihn in die Hände seiner Wohltäter (…) legen“

Richtig erkannt Bakunin, der Staat soll in die Hände der marxistischen Wohltat gelegt werden. Allerdings wird der Staat zerstört, die Oktoberrevolution 1917 hat es bewiesen, bevor der neue geschaffen wird. Hier muss die Grenze zwischen bürgerlichen und sozialistischem Staat gezogen werden, wo die Sozialistische Revolution VORHER den bürgerlichen Staat stürzen muss, um auf den Trümmern der alten Gesellschaft die neue Auferstehen kann. Hier kämpft wohl jemand gegen Windmühlen, was?

Gestutzte Eiche – Hermann Hesse

Wie haben sie dich, Baum, verschnitten
Wie stehst du fremd und sonderbar!
Wie hast du hundertmal gelitten,
Bis nichts in dir als Trotz und Wille war!
Ich bin wie du, mit dem verschnittnen,
Gequälten Leben brach ich nicht
Und tauche täglich aus durchlittnen
Roheiten neu die Stirn ins Licht.
Was in mir weich und zart gewesen,
Hat mir die Welt zu Tod gehöhnt,
Doch unzerstörbar ist mein Wesen,
Ich bin zufrieden, bin versöhnt,
Geduldig neue Blätter treib ich
Aus Ästen hundertmal zerspellt,
Und allem Weh zu Trotze bleib ich
Verliebt in die verrückte Welt.

Juli 1919

Salut dem Grenzschutz

Auf der Mauer auf der Lauer liegt ein Grenzsoldat,
er wehrt mit Heldenmut die Gefahren ab,
schau doch mal den kühnen Mann,
wie er so gut Zielen kann,
auf der Mauer auf der Lauer liegt ein Grenzsoldat.

Ode an die Linie

Die wahrheitsliebende Fortbewegung,
ergoss sich schon damals in voller Erregung,
über all die Kontinente
Unterdrücker des Volkes.

Wie ein Schwall die Revolution
fegte im Oktober das Unrecht davon,
eine Freude, dass der Zar durch den Menschen erlag,
feiern wir die Würde an diesem glorreichen Tag.

Aus diesen Trümmern der Barbarei,
ersteht aus dem Rauch die starke Partei,
und nicht das nun eine neue Barbarei gesiegt,
Lenin schon schnell das Recht niederschrieb.

Die glorreiche Partei der Arbeiterschaft,
vereinigt so bald das ganze Land,
sodass Mensch wieder Mensch,
das Tier wieder Tier,
die neu erbaute Welt,
des neuen Menschen das Band.

Nach dem Erliegen der Führungsperson,
Griffen böse Mächte in seinem Namen schon,
nach der ruhmreichen Frontposition.

Aber niemand anders als Lenins wahre Kameraden,
wie der größte Held Stalin würde die Freiheit in jeden Landstrich tragen,
denn erst nach der Vernichtung der Reaktion,
gehe es auf zur Revolution.

Was sonst als die Linie könnte unsere Kraft,
bündeln unter dem Banner der sozialistischen Macht,
und verteidigen gegen die Absichten der Bourgeoisie,
ohne die Linie schaffen wirs nie!

Realsatire „Undercover Boss“ und seine klebrigen Schmierfinger.

Kaum hat sich das Internationale Proletariat wieder etwas Selbstbewusstsein geschafften, wie man in den gewaltvollen Generalstreiks Griechenlands sieht, entwickelt die deutsche Bourgeoisie ein an Blödheit kaum zu übertreffendes Format, um den Arbeiter schon einmal präventiv im Zaum zu halten. Wie nicht anders zu erwarten ist natürlich der Bourgeoise Sender für das Proletariat „RTL“ dafür verantwortlich, niedriges Niveau und verfälschte Informationen um den anstrengenden Arbeitstag in einem Meer von Hirnlosigkeit zu ertränken. Sendungen wie „Mitten im Leben“ oder „Familie im Brennpunkt“ decken schon mal die Projektionsfläche für die Freizeit ab, in der sich der Arbeiter mit „Schicksalsschlägen“ und unkontrollierbaren Kindern herumschlägt. Da die Arbeiter doch ganz genau wissen, das solche Probleme durch den stressigen Arbeitsalltag nur noch größer werden, geschweige denn gar erst dadurch entstehen, muss genau dieser wieder in das richtige Licht gerückt werden. Subjektive Schicksale, durch die Medien propagiert ergeben in ihrer Summe dann schließlich das Objekt, den durchschnittlichen Arbeiter, noch nicht ganz wissend, ob ihre Stellung in diesem ganzen System jetzt gut oder schlecht ist. Der Chef ist kein ja auch herzloser Ausbeuter, ihm liegt natürlich etwas an dem Arbeiter, und so muss er ja auch mal wissen wie das ist, einen Job mit starker körperlicher Betätigung und einem kleinen Lohn zu bewerkstelligen.

In „Undercover Boss“ tut Herr Bourgeoise genau das. Und das jeden Montag um Viertel nach Neun, eine unglaubliche Bespaßung für jeden Kommunisten, sogar eine ganze Stunde lang. Ein Leiter eines riesigen Konzerns, ich verwende nun das Beispiel vom 04.04.11, in dem Fall Marcus Smola von der Hotelkette „Best Western“ in Deutschland. Schon mit der Einleitung in das Geschehen fängt der Spaß an:

    Sie stehen an der Spitze deutscher Grossunternehmen. Umsatzzahlen, Preiskampf und Konkurrenzdruck sind ihre Themen, Vorstandssitzungen und strategische Entscheidungen ihr tägliches Geschäft. Doch viele Bosse verlieren mitunter den Kontakt zu ihren Mitarbeitern und der alltäglichen Arbeit im Unternehmen. Die Folge: Sie treffen Entscheidungen, ohne die Praxis wirklich zu kennen. In ‚Undercover Boss‘ gehen Führungskräfte einen ungewöhnlichen Weg. Sie arbeiten Undercover im eigenen Unternehmen, um sich ein genaues Bild von der Arbeit an der Basis zu verschaffen. Eine Woche lang verlassen sie ihr Büro und übernehmen jeden Tag einen anderen Job im Unternehmen und werden dabei von den eigenen Angestellten angelernt, die nicht ahnen, wen sie vor sich haben. In der heutigen Folge wird der Geschäftsführer der Best Western Hotels, Marcus Smola, sein Büro gegen das Alltagsgeschäft eintauschen. Marcus Smola ist als Deutschland-Chef verantwortlich für über 5.000 Mitarbeiter. Der 44-Jährige will sich im ‚Undercover Boss‘-Experiment ein Bild von der alltäglichen Arbeit an der Basis machen.Marcus Smola erwartet die harte Realität: Toiletten schrubben statt Bilanzen lesen, Betten machen statt Verhandlungsrunden führen. Mit der Behauptung, von einem Fernsehteam bei der Jobsuche begleitet zu werden, hat sich Marcus Smola Undercover in die unterschiedlichsten Bereiche des Hotelbetriebs eingeschleust. Welche Erkenntnisse wird er dabei gewinnen?

Eine unglaubliche Umstandsanalyse, die das Niveau von RTL nicht nur erahnen lässt. Hier wird die fehlende Praxiserfahrung in der geleisteten Arbeit doch tatsächlich mit der fehlenden Praxiserfahrungen der Arbeiten begründet. Aber kommen wir zu dem Inhalt:
Nach einem Umstyling, man sei ja schließlich Undercover, schleust sich der Ausbeuter in die Arbeitstage als helfende Hand der Arbeiter ein. Diese wissen natürlich nichts davon. So fällt ihm natürlich auf, das die Arbeit ganz schön anstrengend ist, er gerät gar ins schwitzen, und dies schon nach dem ersten Arbeitstag (als Zimmermädchen), wo doch der geübte Arbeiter nur 1/3 so viel Arbeitszeit benötigt und sich nicht beschwert. Herr Smola fängt an die Arbeiter als Menschen zu respektieren. Zu allen 5 Tagen erfährt er von Arbeitsverletzungen, Schicksalen und Gebrechen der Proletarier. Er wird herumgeschickt, gerät in Hektik oder wird scharf für seine Arbeitseinstellung kritisiert. Offen überlegt der Boss, wie sich diese Umstände verbessern ließen und findet Bewunderung für diese Menschen, die Alles für die Arbeit geben, also Alles für ihn, mit Aussprüchen „Ich liebe meine Arbeit wirklich“, die gleich mehrfach wiederholt werden. Zur Verabschiedung gibt es immer eine rührende Umarmung. Nach diesen 5 Tagen wird er Bart abrasiert, die teure Brille wieder aufgesetzt und das Smartphone zurück in die Hemdtasche gesteckt. Auch die rosa Krawatte sitzt wieder richtig. Die Arbeiter werden ohne zu wissen was vor sich geht in teuren Wagen in die Zentrale gefahren, wo sie auf die Enthüllung des Bosses warten. Mit einem Lächeln auf dem Gesicht bekunden die Arbeiter, das sie sich auch nicht ausspioniert fühlen. Sie befürworten das Projekt sogar, „es ist auch mal ganz gut wenn die Oben sich mal auf die Basisjobs herab begeben“. Um ihr Leben etwas etwas einfacher zu machen bekommt die schon etwas in die Jahre gekommene Zimmerfrau eine Lohnerhöhung von 200 Euro, der Studentin, die im Hotel nur Nebenberuflich arbeitet, kriegt ihre Studiengebühren bezahlt, der Frau, die sich mit der Hygienelösung des Schwimmbads den Arm verätzte, wird nun ein Abfüllautomat für die Flüssigkeit und weitere kleinere Arbeitsverbesserungen zur Verfügung gestellt, der Hausmeister bekommt endlich seinen Urlaub, auch der kritische Koch wird belohnt. Ein Glück das Smola das nur für 5 seiner 5000 Angestellten bezahlen muss, Pech für die, die nicht vor der Kamera stehen durften. Dem Proletariat wird eingetrichtert, das es ja doch noch die Chance gibt, ein etwas besseres Leben zu führen, vielleicht kriegst du ja auch mal eine solche Chance. Statt nicht Gesundheit schädliche Arbeitsbedingungen als ein mindest Standart anzusehen, sind diese eher eine Art Lottogewinn. Aber damit gibt sich der erdrückte Arbeiter schon zufrieden, machen könne man ja trotzdem nichts. Dass die Bourgeoisie diese Art der Propaganda notwendig hat, zeigt deren Unsicherheit. Sie sollen ja schließlich nicht das Bild vom Ausbeuter und Vernichter des Ersparten abgeben, sondern des jungen, agilen, sympathischen Väterchens, immer bedacht auf die Sorgen seiner Untergebenen. Diese Art von Hirnabschaltung scheint aber anzuschlagen, die Quoten sehen gut aus wie RTL, wie immer. Fest steht das die Arbeiterschaft sich damit nicht abspeisen lassen sollte, sich nicht um den Finger wickeln, sondern sich endlich nehmen sollte was sich gehört, nämlich die Herrschaft über sein eigenes Schicksal. Die Zeit der schmierigsten Propaganda ist die Zeit der größten Unsicherheit der Propagandisten!

Antideutsche vergiften im Park

Es wäre doch so einfach, man nähme ein beliebiges Gift, Arsen oder Cyan-Kali beispielsweise, streue es in eine Büchse Red Bull oder vermische es in billigem Koks, lege es unter die nächste Parkbank und schon hätte sich, ich hoffe doch, das Problem bald erledigt. Eine Welt ohne antideutsche Kritik, bei der es ja egal ist welche, Hauptsache es ist eine, ohne Ecstasy abhängige Studenten mit stets einem Adorno Zitat auf den Lippen, ohne ständige Sexismusdebatten und Prolligkeitsvorwürfe. Ach was wäre es nur für eine Befreiung, die Vorstufe des Sozialismus vielleicht. Zwar nicht den Antideutschen, aber einer wohl gleich hirnlosen Spezies widmete sich Georg Kreisler, hervorragender Poet, in „Taubenvergiften im Park“.

April, April, die Welt steht still.

Wenn ich an Deutschland denke,
zum 1. April,
vermute ich das hier jemand scherzen will.

Die moderne Unterschicht,
die leider nicht mit Herrschaft Bricht,
stets im Zaum mit Millionengewinn,
vielleicht hab ichs nach 50 Jahren wieder drin.

Mein helles Lachen erschüttert die Welt,
eine Wertung die nach ihren Maß entfällt,
und kaum voller Missgunst die Sichel gepackt,
hat man mich schon an der Ecke geschnappt.

Ein einsamer Poet hinter Gittern,
in Mitten von ignoranter Sitte,
fressend ihren versalzenen Brei,
wenn schon mit mir,
ists auch mit Deutschland bald vorbei.

Denn merkt euch da oben,
mit verleugnender Farce,
kenne wir keinen Spaß,
so wartet doch nur ab,
nehmt ihr uns die Würde ab,
machen wir die City platt!

Zaid

Über die Schrecken die über die Palästinensischer Bevölkerung einhergeht eine aus die jungen, westlichen Perspektive gute Darstellung.

Über die Notwendigkeit einer neuen illegalen Plattform kommunistischer Inhalte.

    „Die in den ersten Band eingegangenen Werke sind in der Frühperiode der Tätigkeit des Autors (1901-1907) geschrieben worden, als die Herausarbeitung der Ideologie und der Politik des Leninismus noch nicht beendet war. Dies bezieht sich zum Teil auch auf den zweiten Band der Werke.
    Um diese Werke zu verstehen und richtig zu beurteilen, muss man sie als die Werke eines jungen Marxisten betrachten, der noch nicht zu einem fertigen Marxisten und Leninisten geworden war. Man begreift deshalb, dass sich in diesen Werken noch Spuren gewisser später veralteter Leitsätze der alten Marxisten finden, die von unserer Partei in der Folgezeit überwunden worden sind. Ich habe hier zwei Fragen im Auge: die Frage des Agrarprogramms und die Frage nach den Voraussetzungen des Sieges der sozialistischen Revolution.2

    J. Stalin „Vorwort des Verfassers zum ersten Band“, Stalinwerke 1

Es ist nicht zu fassen wie Stalin, trotz seiner theoretischen Fehler vor der vollständigen Entwicklung des Leninismus im Zeitraum der Oktoberrevolution, seine Aktualität nicht verlor. Eine Bescheidenheit zu seinen eigenen Schriften, die Hochachtung in Anbetracht der revolutionären Notwendigkeit verlangt. In Deutschland schufen sich in der historischen Entwicklung seit der DDR immer bessere Vorraussetzungen für eine Vernetzung des Proletariat. Durch die Globalisierung wanderten die Produktionsmittel von den Händen vieler Kapitalisten in die Fängen einer kleinen elitären Bourgeoisie. Arbeitslose und Proletariat besitzen die stärkste Kraft, quantitativ, an der Qualität des Proletariat mangelt es wohl doch, das Klassenbewusstsein scheint eher gekrängt. Durch die schnelle technische Entwicklung der letzten 20 Jahre wuchs gleichermaßen das Kommunikationspotential, dies findet seinen momentanen Gipfel in den Portalen Facebook und Twitter , wo nahezu über die ganze technisierte Welt Informationen ausgetauscht werden können. Für die Bourgeoisie und Staat stellt diese potentielle Massenvernetzung des Proletariats natürlich eine Gefahr da, organisiertes, klassenbewusstes Proletariat trägt die Möglichkeit der Stürzung der herrschenden Institution mit sich. Überwachung, Datenfilterung und Hausdurchsuchungen werden gegenüber verfassungsfeindlichen Agitatoren des Internets durchgeführt. Immer ein Erfolg für den Staat, damals wie heute,
denn wie Stalin schon schrieb:

    „Die Zirkeltätigkeit mit Hilfe von Büchern und Broschüren wird vor allem durch die Polizeiverhältnisse, dann aber auch durch innere Gründe unmöglich. Die Agitation lässt gleich bei den ersten Verhaftungen nach. Die Verbindung mit den Arbeitern und häufige Besuche bei ihnen werden unmöglich, während doch der Arbeiter viele brennende Tagesfragen erläutert haben will. Um ihn herum geht ein erbitterter Kampf vor sich, alle Kräfte der Regierung sind gegen ihn eingestellt, und er hat nicht die Möglichkeit, zur gegenwärtigen Situation kritisch Stellung zu nehmen, er ist nicht über das Wesen der Sache unterrichtet, und häufig genügt ein unbedeutender Misserfolg in irgendeiner benachbarten Fabrik, damit der revolutionär gesinnte Arbeiter abkühlt, den Glauben an die Zukunft verliert und der Leiter genötigt ist, ihn aufs neue in die Arbeit hineinzuziehen.“

Jeder Misserfolg einer revolutionären Agitation zieht also nicht nur einen Rhetoriker weniger mit sich, sondern auch eine Demotivation der kommunistischen Gruppierungen, da der Staat siegen würde. So verlangt es nach einem starken Zentralkomitee mit einer Führungsperson, zur Rehabilitation des revolutionären Bewusstseins, als Identifikationsobjekt zur Zeichensetzung der Stärke der Idee. Es wird für die Umwälzung der unmenschlichen Verhältnisse sowohl Anfang des 20. Jahrhunderts als auch Heute eine illegale Publikation, sowohl in der internationalen Vernetzung für Tagesfragen in der Welt durch das Internet, als auch lokale Netzwerke die das Klassenbewusstsein reaktivieren. Denn nur durch eine Aufklärung der Tagesfragen, deren Antwort natürlich nur eine sozialistische Lösung sein kann, kann sich die Masse, das Proletariat, vernetzen, und sich zum offenen Klassenkampf organisieren. Nur durch die Überzeugung, dass eine geplante Organisation vom Volke ausgehen muss, was den sofortigen und überaus konsequenten Vernichtungsverlauf gegen die herrschenden Klassen erfordern würde, kann durch die überzeugte Masse die staatliche Repression gegen die Kommunisten zurück gedrängt werden. Eine Publikation, die sich nicht mit linker/linksradikaler Groschenpolitik vereinbart sondern die Interessen der beherrschten Klassen restlos konsequent äußert und festigt.

    „Die Befreiung der Arbeiterklasse kann nur das Werk der Arbeiterklasse selbst sein… Proletarier aller Länder, vereinigt euch!“
    Marx, MdKP

Zu Ehren des großen Hermann Hesse.

Als ein in die Poesie verliebter Mensch habe ich natürlich einen großen Hang zur Verehrung Hesses. Zu ihm eine kleine poetische Anlehnung an den Steppenwolf, voran gestellt seien allerdings ein paar Worte seinerseits zum Kommunismus.

Blut im Fell

Von Licht zu Dunkel streift durch den Wald,
hungrig vermag er möglichst bald
die Zähne in ein Wild zu schlagen
würgt er jetzt schon Pflanzenreste
zu dem kargen,
Inhalt seines Magens.
Doch würde er es wagen
einen Bauers Jungen,
am Rande der Lichtung,
sicheres Fressen hinunter zu schlingen
würden sie ihn auf ewig Jagen.
Doch was würde es ihm bringen?
Er müsste Tag für Tag,
über die tote Erde des Waldes fliehen,
so als bald von wer weiß woher,
knallt ein Schuss aus dem Gewehr.
Reglos am Boden,
das Blut im Genick,
des Schützens Auge
wirklich geschickt.
Die Luft die ihn fehlt.
ein Gedanke ihn quält:
„Mir war schon seit einiger Zeit bewusst,
dass die Menschen Unbewusst,
schon lang war ich dem Tode nah,
unschludig und dennoch lieg ich zerbrochen dar!“

Luft der Künste

Aus dem Fenster hinaus
scheinen die Vögel stumm zu Fliegen
den Schrei hoch dem Himmel hinauf
den letzten Fluss der Adern
und der Dampf des Wassers
unter zu großem Druck versiegen.

Wie Hase und Fuchs,
wie Rabe und Lux,
wie Kamel und Dromedar,
um Europa nach Afrika.
Die Suche nach der Umgebung,
die dir schmeichelt,
und ergibt,
Die Suche nach dem Versehen,
das die Pause bald versiegt.

Selbst ist die Justiz
Ihr seid die Balance
gebieterische Niedertracht
uns zu spät entgegen lacht,
nichts weiter zu tun hat
uns zu erwürgen
(ganz ganz sacht)

Gemütlich, gemütlich,
doch bloß nicht faul,
trag weiter Esel
zerreiß dir das Maul,
Beständig, nicht Flüchtig,
für immer tüchtig!

Der radikale Reim.

Mehr Schein als Sein,
mehr Tristesz als Fall,
wie höllisch der Weg,
das ist uns egal!

Auf du kleiner Spross,
dem Himmel entgegen
die Frage nach Falschheit
sei dir vergeben!

Atomkraft und Klassenkampf

Genossinnen und Genossen, am 11. März 2011 erschütterte uns die Nachricht vom Erdbeben der Stärke 9.0 auf der Richterskala und dem anschließenden, verheerenden Tsunami, die mittlerweile nicht nur 20.000 Menschen in den Tod rissen, sondern auch die AKWs Fukushima 1 und 2 erheblich beschädigten. Nun droht in Japan eine Kernschmelze, die einen Teil Japans unbewohnbar machen würde und darüber hinaus Natur wie auch Menschen mit den strahlenden Stoffen wie Caesium und Uran schädigt. Schon jetzt werden einige Menschen der Vergiftung sterben. Verstrahlungen von Lebensmitteln und Trinkwasser wurde schon nachgewiesen. Spätestens nach der Atomkatastrophe in Tschernobyl, in dessen Gebiet die Ländereien bis heute noch verseucht sind, müsste ebenfalls die Gefahr der „friedlichen Nutzung“ von Atmokraft bekannt sein. Die Produktion steht fast still. Japan wird seine Interessen als Exportmacht nicht mehr ausführen können. Die wirtschaftliche Lage Japans manifestiert sich im Sturz des Nikkei. Die Schwächung der Unternehmen wird notwendiger Weise Massenentlassungen und die erheblichen Kosten des Staates Steuererhöhungen, Subventions- und Rentenkürzungen, etc. hervorrufen. Das heißt, dass die Folgen der Atomkrise auf dem größten Teil der Bevölkerung, der arbeitenden Masse, dem Proletariat, abgewälzt wird. Da wirft sich natürlich die Frage auf, wer und warum dazu bereit sei, die Bevölkerung einer derartigen Situation auszusetzen.

Die Globalisierung, also das Werk der imperialistischen Kräfte wirft seine Fänge immer weiter um sich. Das durch die europäische und amerikanische Bourgeoisie beherrschte wirtschaftliche Gebiet der „dritten Welt“, also Afrika, Amerika und Asien, erweitert sich kontinuierlich. Somit wächst auch der Konkurrenzdruck der Bourgeoisie untereinander erheblich. Es muss qualitativ besser, schneller und kostengünstiger produziert werden, sonst ist es nicht mehr möglich auf dem Weltmarkt ein lohnendes Angebot zu stellen. Um dies zu erfüllen ist keine Gefahr zu groß. Die Atomkraft stellt heute die effizienteste Energiegewinnung dar, natürlich von der Bourgeoisie genutzt und gefördert. Die Gefahr der rücksichtslosen Ausbeutung zu vernichten heißt somit sie ihrer Notwendigkeit zu entziehen. So lange der Kapitalismus noch existiert, wird die Zukunft keine Grüne. Die Unlogik der Kapitalverwertung mitsamt ihrer negativen Effekte wie Hungertod, Burn-out-Syndrom und SuperGAU muss restlos vernichtet werden, so dass die Natur und der Mensch weiter bestehe.

Genossinnen und Genossen, der Klassenkampf muss entfaltet werden, unsere Interessen erkämpft werden, auf für die 50 Helden, die ihr Leben im Kampf gegen die Katastrophe im AKW Fukushima für das Volk opfern. Nur der Sozialismus kann die Gebrauchswert- und Bedürftnisorientierte Produktion gewährleisten. Nur der Sozialismus kann jegliche Gefahr, die Produkte des Kapitalismus, bannen.

Genossinnen und Genossen, wir haben die Aufgabe unsere Zukunft selbst in die Hand zu nehmen.

Genossinnen und Genossen, es ist unsere Aufgabe den hungernden Brot und den Opfern von Katastrophen Solidarität und Schutz zu bieten.

Genossinnen und Genossen, es ist unsere Aufgabe radikal zu werden, die Sache an ihrer ursprünglichen Wurzel zu packen, sich also nicht nur an der Abschaltung der AKWs zufrieden zu geben sondern die Ursache, das Kapital, restlos zu vernichten.

Der Kampf für den Sozialismus ist der Kampf für Mensch und Natur, der Kampf für die Zukunft!
Organisiert euch, Genossen, nicht nur für uns, sondern auch für unsere Kinder und Kindeskinder, für Hammer & Sichel, für unseren Nächsten, sodass der Mensch noch tausende Jahre lebe!

Rechte Faust im Winkel. Ein lyrischer Aufruf gegen das Ungelernte.

Die Lüge bald,
die Niedertracht,
die Abstraktion,
entgegen lacht.
Ein Arbeiterfreund,
schon lange gebeugt,
von Verwertung verseucht,
dem Klassenfeind,
entgegen schreit,
die Waffe der Begebenheit,
einerseits,
die Faust der Zukunft,
andrerseits.
Niemals versöhnt,
zu Herrschern gekührt,
die praktizierte Vernunft
uns zur Freiheit führt!

Auferstanden aus Ruinen ein Schuss in die Imperialistischen Linien!




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